Zusätzliche Betreuungsleistungen - Was sich für Sie ändert

Bisher wurden zusätzlichen Betreuungsleistungen (Grundbetrag = 100 Euro; ab dem 1. Januar 2015 = 104 Euro /erhöhter Betrag = 200 Euro; ab dem 1. Januar 2015 = 208 Euro) nur denen gewährt, bei denen eine Einschränkung der Alltagskompetenz festgestellt worden war (z.B. bei einer Demenz).

Ab dem 1. Januar 2015 erhalten auch Pflegebedürftige und somit jeder, der eine Pflegestufe besitzt, den Grundbetrag (= 104 Euro), ohne dass eine Einschränkung der Alltagskompetenz vorliegt oder festgestellt wurde.


Außerdem wurde die Leistungsart um den Begriff "Entlastungsleistungen" erweitert. Das heißt, neben reinen Betreuungsleistungen, wie zum Beispiel Besuch, Beschäftigung, Anleitung oder Beaufsichtigung eines demenzkranken Pflegebedürftigen, können in diesem Zusammenhang auch haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch genommen werden.


Neu ist auch, dass bis zu 40 Prozent des Leistungsbetrages für ambulante Sach- oder Kombinationsleistungen umgewidmet und zusätzlich für anerkannte, niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsleistungen verwendet werden können. Eine formlose, schriftliche Mitteilung darüber an die Pflegekasse reicht aus.


Die Seniorenhilfe Isental ist nach §45 b Abs.1 Satz 6 Nr.4 SGB XI anerkannt und kann zusätzliche Betreuungsleistungen mit den Pflegekassen abrechnen.

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Kommentare: 3
  • #1

    Renate Schlehhuber (Donnerstag, 12 Februar 2015 15:12)

    Grüß Gott, bedeutet das, dass Sie auch tageweise die Pflege übernehmen können - zum Beispiel bei mir zu Hause?

  • #2

    seniorenhilfe-isental (Donnerstag, 12 Februar 2015 15:17)

    Hallo Frau Schlehhuber, wir können, je nach Budget die Betreuung von Menschen, die zu Hause versorgt werden übernehmen und mit den Pflegekassen abrechnen. "24 Stunden"-Pflege übernehmen wir nicht.

  • #3

    Kalyn Hammaker (Mittwoch, 01 Februar 2017 16:50)


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